Ankara: Kommissionssitzung zu Öcalan-Gespräch verschoben
Die geplante Sitzung der Kommission für nationale Solidarität, Geschwisterlichkeit und Demokratie im türkischen Parlament zum Treffen mit Abdullah Öcalan wurde verschoben.
Die geplante Sitzung der Kommission für nationale Solidarität, Geschwisterlichkeit und Demokratie im türkischen Parlament zum Treffen mit Abdullah Öcalan wurde verschoben.
Die für diesen Mittwoch geplante Sitzung der „Kommission für nationale Solidarität, Geschwisterlichkeit und Demokratie“ im türkischen Parlament ist verschoben worden. Die Beratung war vor dem Hintergrund des Anfang der Woche auf der Gefängnisinsel Imrali erfolgten Treffens mit dem kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan angesetzt worden, über das die beteiligte Delegation die Kommission ursprünglich informieren sollte.
Nach Angaben aus Parlamentskreisen wurde die Sitzung aufgrund terminlicher Überschneidungen von Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş und mehreren Kommissionsmitgliedern verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die Sitzung könnte am Donnerstag oder in der kommenden Woche nachgeholt werden, hieß es.
Das Treffen zwischen Öcalan und der Kommissionsdelegation hatte nach Angaben der Präsidentschaft des Parlaments „zu positiven Ergebnissen geführt“. Laut einer offiziellen Erklärung war es unter anderem um die Auflösung und Entwaffnung der PKK sowie die Eingliederung der Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) in die syrische Armee gegangen.
Der DEM-Partei zufolge habe Abdullah Öcalan in dem Gespräch „noch einmal unmissverständlich seinen Willen bekräftigt, dass Kurd:innen und Türk:innen – ebenso wie alle Völker der Region – gleichberechtigt, frei und in Frieden miteinander leben sollen“, erklärte die an dem Treffen beteiligte DEM-Abgeordnete Gülistan Kılıç Koçyiğit am Dienstag im Plenum des Parlaments.